Literatur
Update:
Samstag, 14 Januar, 2012 16:55
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Der juris Praxiskommentar "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" ist der erste arbeits-,sozial- und steuerrechtliche Gesamtschau von Gesetzgebung und Rechtsprechung zu diesem Thema.
in: Betriebsrat [dbr] 10/2011
(PDF-Datei, 61 kb)
Rezension: Geregelte Zeitwirtschaft -
Betriebliche Gestaltung von
PEP-Software am Beispiel
SP-Expert
(eingestellt am 17.11.09)
Karl-Hermann Böker möchte mit
seinem Buch Anwendern von SPExpert
und anderer PEP-Software aufzeigen, wie Personal-Einsatzplanungssoftware
in einer Betriebs-
oder Dienstvereinbarung
(BV/DV) exemplarisch gestaltet
und geregelt werden kann.
Taschenbuch hier.
Begründetes Mißtrauen -
Nach Überwachungsskandalen in diversen Unternehmen ist die Öffentlichkeit beim Arbeitnehmerdatenschutz sensibilisiert – mit Recht
(eingestellt am 04.11.09)
aus jungewelt.de, 20.10.2009
Frankfurt am Main. Wolfgang Däubler, Professor für Arbeitsrecht an der Uni Bremen, beginnt sein soeben erschienenes Buch zum Arbeitnehmerdatenschutz mit einem außergewöhnlichen, zugleich aber bezeichnenden Fall: Um herauszufinden, ob ein Personalratsmitglied einen Abteilungsleiter in einem anonymen Brief diffamiert hatte, ließ der Vorstand einer Sparkasse nach einer Betriebsfeier Speichelproben des Verdächtigen von Gabel und Gläsern nehmen, um einen DNA-Vergleich anzustellen...
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Beide Besprechungen sind erschienen in „ Arbeit und Recht“, Fachzeitschrift für Arbeitsrecht im AIB-Verlag
(eingestellt am 17.06.09)
"Arbeit und Recht" ist die juristische Fachzeitschrift mit einer über 50jährigen wissenschaftlichen Tradition. Sie informiert über den aktuellen Stand relevanter juristischer Auseinandersetzungen im Arbeitsrecht, im Verfassungs- und Europarecht sowie über Fragen der Gleichberechtigung im Arbeitsleben. Die Zeitschrift ist unentbehrlich für Berufs- und ehrenamtliche Richter, Hochschullehrer, Betriebs- und Personalräte, Rechtsanwälte, Gewerkschafter, Praktiker in Betrieben und Verbänden sowie Studenten der Rechtswissenschaften. Seit 1992 ist Rudolf Buschmann verantwortlicher Redakteur, Autor zahlreicher Veröffentlichungen vor allem zum Arbeitszeitrecht, Tarifrecht, Betriebsverfassungsrecht, Recht der Teilzeit, Europäisches Recht, Rechtsvergleichung.
- Besprechung - SGB IX, Heft AuR 7/2009.pdf,
(PDF-Datei, 72 kb) - Besprechung - Handkommentar Arbeitsrecht, Heft AuR 12/2008,
(PDF-Datei, 72 kb)
Mehr unter:
http://www.aib-verlag.de/de
Betriebliche Klimakatastrophe
Psychosoziale Kosten turbulenter Veränderungen -
Arbeit und Leben in Organisationen 2008
(eingestellt am 17.06.09)
Tiefe Einblicke in den Aberwitz des Arbeitsleben „ Psychosoziale Kosten turbulenter Veränderungen. Arbeit und Leben in Organisationen 2008““ veröffentlichen Professoren des Sigmund-Freud-Instituts und Industriesoziologen der TU Chemnitz. Sie interviewten hunderte Berater der Deutschen Gesellschaft für Supervision. Es ist noch schlimmer, als man es ohnehin schon ahnte. Ein Veränderungsprozess folgt dem nächsten Projekt, Effizienzdruck und ständiger Innovationszwang führen zum Verlust von Kreativität und Professionalität. Kollegialität und Solidarität unter der Belegschaft sind längst auf der Strecke geblieben. Der Frust wächst.
in: PDF-Datei, 60 kb
Rezension
(eingestellt am 17.06.09)
Karl-Hermann Böker, Geregelte Zeitwirtschaft. Betriebliche Gestaltung von PEP-Software am Beispiel SP-EXPERT. Shakermedia Aachen 2009, 24,80 €, 164 Seiten, ISBN: 978-3-86858-144-7
Karl-Hermann Böker, langjähriger Sachverständiger für betriebliche Arbeitszeitgestaltung, schreibt in einem neuen Buch über Personaleinsatzplanung speziell über die konkrete Regelung der Software „SP-Expert“ der Firma Interflex GmbH.
Diese Software für Schicht- und Dienstplanung ist als Marktführer u.a. für Krankenhäuser von besonderem Interesse. Sie ist komplex, flexibel gestaltbar auch aus Arbeitnehmersicht und kann vom Anwender an die jeweiligen betrieblichen Bedürfnissen angepasst werden. Böker will mit seinem Buch Anwendern von SP-Expert und anderer PEP-Software, Personalverantwortlichen und Interessenvertretungen in erster Linie aufzeigen, wie gängige Personal-Einsatzplanungssoftware in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung exemplarisch gestaltet und geregelt werden können.
Das Buch zeichnet sich durch Praxisnähe, Formulierungsbeispiele für gelungene Vereinbarungen, rechtliche Hintergrundinformationen, Berücksichtigung der Rechtsprechung und vor allem durch Gestaltungsempfehlungen für betriebliche Regelungen aus, die die Anforderungen aus Sicht der Interessenvertretungen an SP-Expert formulieren. So werden z.B. im Anhang eine Vielzahl konkreter Aufgaben samt rechtlicher Anspruchsgrundlagen für Betriebs- und Personalräte erarbeitet (139ff).
Die Stärke des Buchs liegt in den nützlichen Tipps zur Entwicklung und Formulierung einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung, die den Einsatz von SP-Expert unter Arbeitnehmerdatenschutzaspekten rechtssicher macht. Dabei werden nicht nur Negativbeispiele angeführt sondern nützliche Formulierungen und vor allem Grundsatzüberlegungen für bessere betriebliche Regelungen von IKT-Verfahren erarbeitet.
Anbei einige wenige Tipps von Böker, die auch für Betriebs- und Dienstvereinbarungen zur Einführung von anderen IKT-Systemen zu nutzen sind. Böker warnt vor Mustervereinbarungen (8). Er rät zu einer sinnvoll veränderten Systematik im Aufbau der Vereinbarungen, damit der tatsächliche betriebliche Einsatz von Software wie SP-Expert besser abgebildet werden kann (63). Nur so kann z.B. ein funktionsgerechtes Berechtigungskonzept erstellt werden. Wichtig sind Böker dynamische Vereinbarungen, die unter fortlaufender Mitwirkung der jeweiligen Interessenvertretung an die betriebliche Anwendung kontinuierlich angepasst werden können. Seine Empfehlung zielt deshalb zu Recht in Richtung einer prozess- und dialogorientierten Betriebsvereinbarung (12).
Die Präambel sollte zügig gemeinsam formuliert werden und keine juristisch relevanten Sachverhalte enthalten (14). Wichtig sind weiterhin gemeinsame Ziele und Zwecke des Einsatzes von SP-Expert, die mit der Vereinbarung erreicht werden soll und von beiden Betriebsparteien getragen werden können (18ff). Hierfür sollen sich die Interessenvertretungen den vollen Funktionsumfang der Software vom Arbeitgeber demonstrieren lassen, so Bökers Ratschlag Eine sorgfältige Systembeschreibung (35f) ist auch für Arbeitgeber relevant und interessant, weil damit z.B. bei einem Systemausfall schnell Ersatz für Hard- und Software geschaffen werden kann. Revisionssicherheit ist dabei das entscheidende Stichwort. Böker plädiert für Zeiterfassung und entwickelt innovative Ideen, wie die Nutzung eines Web-Terminals bzw. von Self-Services ähnlich wie bei SAP ERP HR/HCM geregelt werden kann (58). Er entwickelt eine Typologie von SP-Expert-Nutzern und ihren Zugriffsrechten (71f). Auch die Regelung von Schulungskonzepten wird nicht vernachlässigt (99ff). Weitere Themen wie Auswertungen und Kennzahlen, Regelverletzungen z.B. von Tarifvertragsbestimmungen und Benutzungsrechte-Verwaltung werden pointiert erörtert.
Fazit: Das Buch zur betrieblichen SP-Expert ist eine Fundgrube nützlicher Ideen, wie Betriebs- und Dienstvereinbarungen zu IT-Verfahren grundsätzlich erstellt und aufgebaut sein sollten und uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist Personal- und IT-Verantwortlichen unabhängig von der konkreten Software auch deshalb zu empfehlen, weil Revisionssicherheit, Gesetzesverträglichkeit und umfassende Berücksichtigung des Arbeitnehmerdatenschutzes gerade in der heutigen Zeit mit ihren Datenschutzskandalen überaus bedeutsam und ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist. Betriebs- und Personalräte können zudem dem Buch viele nützliche Ideen entnehmen, wie eine überprüfbare und nachhaltige Betriebsvereinbarung zu einer dv-gestützten Personaleinsatzplanung aussehen kann und sollte.
Dr. Eberhard Kiesche, AoB Bremen, www.aob-bremen.de
Georg Dresel, Köln www.soliserv.de
Kundenrezensionen bei amazon.de
BUCHNEUERSCHEINUNG
Dr. Eberhard Kiesche, Matthias Wilke (Hg.):
Arbeitszeiten gesundheitsverträglich gestalten
Aktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse
144 Seiten, Paperback
Verlag Wortwechsel, Juli 2008
ISBN 978-3-935663-22-9, 12 Euro
Das Thema „Gute Arbeit“ ist wieder ein großes Thema in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen geworden. Arbeits- und Gesundheitsschutz erlangen dadurch einen neuen Stellenwert in Unternehmen und Dienststellen. Vor allem sind gesundheitsverträgliche Arbeitszeiten unerlässlich für eine möglichst hohe Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten.
Das vorliegende Buch gibt in 15 Beiträgen einen repräsentativen Überblick über die aktuellen, gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zur gesundheitsverträglichen Gestaltung von (flexiblen) Arbeitszeiten.
Prof. Alfred Oppolzer (Universität Hamburg) zeigt auf, wie Arbeitszeit zum Risiko vor allem auch für die psychische Gesundheit werden kann. Dr. Eberhard Kiesche und Matthias Wilke beschäftigen sich mit den zuerst in Japan erforschten Phänomenen Suizid und plötzlicher Tod aufgrund von Arbeitsüberlastung. Betriebsberater Andreas Hoff beleuchtet kritisch das modern gewordene Thema Langzeit- bzw. Lebenszeitkonten. Die Beraterbranche als großen Bluff enttarnt Autor Thomas Leif. Redakteur. Rudolf Buschmann („Arbeit und Recht“) erläutert die Möglichkeiten der Mitbestimmung für Betriebs- und Personalräte.
Arbeitszeitmodelle, rechtliche Rahmenbedingungen, gesicherte Erkenntnisse zur Lage, Verteilung und Dauer der Arbeitszeit sowie über eine optimierte Prozessgestaltung: Das soeben erschienene Buch dokumentiert die wichtigsten Beiträge des Arbeitszeitforums 2007 in Kassel mit über 80 teilnehmenden Betriebs- und Personalräten, die durch zusätzliche Aufsätze ergänzt werden.
Das Thema „Gute Arbeit“ wird Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretungen auch in den nächsten Jahren beschäftigen. Hierbei ist das Buch eine praxisnahe umfassende Handlungshilfe.
Arbeitszeitgesetz, Basiskommentar mit Nebengesetzen und Ladenschluss; 5. Auflage, Frankfurt am Main
Autoren: Rudolf Buschmann/Jürgen Ulber
Der bewährte Kommentar aus dem Bund-Verlag zum Arbeitsgesetz von Buschmann und Ulber erschien 2007 schon in der 5. Auflage. Anlass für die neue Auflage war das „Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt“ von 2003, das vor allem Regelungen zum Bereitschaftsdienst zum Inhalt hatte. Auf die 5. Aufl. beziehen sich die Quellenangaben in der Besprechung. Inzwischen ist in 2008 bereits die 6. Auflage des beliebten ArbZG-Kommentars wiederum im Bund-Verlag erschienen. Für Studierende besonders interessant sind die einleitenden Ausführungen zu den Grundzügen des Arbeitszeitrechts.
in: PDF-Datei, 18 kb

