Rechtsprechung
Update:
Samstag, 14 Januar, 2012 16:55
Arbeitgeber muss Kosten für "Burnout-Seminar" tragen |
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aus arbeitsrecht.de, 23.08.2011 |
Speicherung privater Daten auf Firmen-PC |
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aus arbeitsrecht.de, 02.08.2011 |
Sony Bewerbung: Diskriminierung einer schwangeren Mitarbeiterin |
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aus rechtsindex.de, 01.08.2011 |
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte schützt Freiheit der Meinungsäußerung von Arbeitnehmern |
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aus datev.de, 21.07.2011 |
Berechnung der insolvenzgeschützten Anwartschaften ist nicht diskriminierend |
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aus arbeitsrecht.de, 20.07.2011 |
AGB-Kontrolle einer Arbeitszeitregelung |
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aus arbeitsrecht.de, 21.06.2011 |
Frührenten können Frauen diskriminieren |
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aus arbeitsrecht.de, 21.06.2011 |
Schwerbehinderte: Bei Ausgleichsabgabe zählen ins Ausland Verliehene mit |
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aus arbeitsrecht.de, 21.06.2011 |
Sozialplanabfindung bei Bezug einer Erwerbsminderungsrente |
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aus Bundesarbeitsgericht, 07.06.2011 |
BSG-Urteil: Krankenkassen leisten auch für Rollstuhl-Bikes |
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aus Blog Hackenberger & Co, 07.06.2011 |
Weiterer wichtiger BAG Beschluss für die SBV und Schwerbehinderte Beschäftigte |
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aus Blog Hackenberger & Co, 06.06.2011 |
Bundesarbeitsgericht – Die Prüfungspflicht gem. § 81 Abs. 1 SGB IX besteht auch bei Einstellung eines Leiharbeitnehmers |
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aus Blog Hackenberger & Co, 31.05.2011 |
Tele- und Heimarbeitsplatz für schwerbehinderten querschnittsgelähmten Arbeitnehmer |
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aus Blog Hackenberger & Co, 19.05.2011 |
Änderungen der Lage der Arbeitszeit |
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aus Blog Hackenberger & Co, 24.05.2011 |
Tele- und Heimarbeitsplatz für schwerbehinderten querschnittsgelähmten Arbeitnehmer |
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aus Blog Hackenberger & Co, 19.05.2011 |
Schwerbehinderte: Ansprüche aus § 81 Abs. 4, Satz 3 SGB IX |
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aus Blog Hackenberger & Co, 02.05.2011 |
Schwere Krankheit aufgrund der Pflege von Radaranlagen? |
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aus arbeitsrecht.de, 29.04.2011 |
Gericht erkennt Berufskrankheit durch Computer an |
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aus haufe.de, 29.04.2011 |
Gleichgestellte Beamte haben keinen Anspruch auf Verkürzung der Wochenarbeitszeit nach AZV |
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aus Blog Hackenberger & Co, 28.04.2011 |
Datenschutz: Individuelle Kennung am Computer des Betriebsrats? |
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aus rechtsindex.de, 20.04.2011 |
Gericht: PC des Betriebsrates datengeschützt |
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aus main-spitze.de, 15.04.2011 |
Sehnenscheidenentzündung als Berufskrankheit anerkannt |
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aus arbeitsrecht.de, 15.04.2011 |
Rückwirkende Zuerkennung von Mehrbedarf bei Merkzeichen G |
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aus Blog Hackenberger & Co.de, 13.04.2011 |
Kritik am deutschen Datenschutzsystem - Die Krux mit der Kontrolle der Aufsichtsbehörden |
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aus lto.de, 12.04.2011 |
Anspruch auf nicht-personalisierte Anmeldung am Betriebsrats-PC |
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aus arbeitsrecht.de, 11.04.2011 |
Schwerbehinderte: Keine Kostenerstattung bei Selbstbeschaffung vor Antragstellung |
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aus Blog Hackenberger & Co, 07.04.2011 |
Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers in der Wartezeit |
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aus arbeitsrecht.de, 29.03.2011 |
Schwerbehindertenvertretung: Betriebsrat nicht bei jeder Zustimmung zuständig |
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aus arbeitsrecht.de, 29.03.2011 |
Selbstbestimmung behinderter Menschen hat Vorrang |
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aus Blog Hackenberger & Co, 28.03.2011 |
Brustkrebs ist keine Berufskrankheit - Schadstoffe in Schule |
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aus haufe.de, 29.03.2011 |
Außerordentliche Kündigung der Vertrauensperson der Schwerbehinderten |
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aus Blog Hackenberger & Co, 23.03.2011 |
Schutz behinderter, aber nicht schwerbehinderter Menschen |
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aus Blog Hackenberger & Co, 23.03.2011 |
Widerruf der Bestellung zum Beauftragten für den Datenschutz |
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aus bundesarbeitsgericht.de, 23.03.2011 |
Recht der Teilnahme der SBV an Schulungsmaßnahmen |
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aus behinderungundarbeit.de, 21.03.2011 |
Klagefrist bei Sonderkündigungsschutz für Schwerbehinderte |
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aus koeln-bonn.business-on.de, 21.03.2011 |
Benachteiligung einer schwerbehinderten Bewerberin |
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aus Blog Hackenberger & Co, 18.03.2011 |
Kündigung des Mitglieds einer Schwerbehindertenvertretung |
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aus soliserv.de, 17.03.2011 |
Bewerbung, schwerbehinderter Mensch, Schwerbehindertenvertretung, Stellenanzeige |
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aus Blog Hackenberger & Co, 16.03.2011 |
Diskriminierung Schwerbehinderte: Wirksamkeit von Obergrenzen für Sozialplanabfindungen nach AGG |
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aus arbeitsrecht.de, 10.03.2011 |
Verminderter Geruchssinn als Berufskrankheit |
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aus arbeitsrecht.de, 10.03.2011 |
Entschädigungsanspruch eines schwerbehinderten Stellenbewerbers bei unterbliebener Einladung zum Vorstellungsgespräch |
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aus Blog Hackenberger & Co, 04.03.2011 |
Ist die Frage nach dem Schwerbehindertenstatus in einem bestehenden Arbeitsverhältnis zulässig? |
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aus Blog Hackenberger & Co, 14.02.2011 |
Keine Verjährung von Urlaubsansprüchen bei Arbeitsvertragsende |
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aus anwalt.de, 14.02.2011 |
Schutz behinderter, aber nicht schwerbehinderter Menschen |
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aus bundesarbeitsgericht.de, 27.01.2011 |
Verdeckte Ermittlungen durch sog. Sozialdetektiv grundsätzlich unzulässig - Ermittler in rechtlicher Grauzone |
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aus lto.de, 05.01.2011 |
Kündigung eines Arbeitnehmers wegen Krankheit und das fehlende betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) |
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aus koeln-bonn.business-on.de, 10.12.2010 |
Die Freistellung von Vertrauenspersonen der Schwerbehindertenvertretung zur Schulungsteilnahme – Anmerkung zu LAG Frankfurt; B. v. 14.01.2010 – 9 TaBVGa 229/09; Forum B - 9/2010 |
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Die Autorin berichtet über eine exemplarische Entscheidung des LArbG Frankfurt zu § 96 Abs. 4 SGB IX. Herausgearbeitet wird hier, dass ein Anspruch auf Teilnahme an einer Schulung für eine Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen nicht nur dann besteht, wenn die Schulung sich ausschließlich auf Fragen des Schwerbehindertenrechtes bezieht, sondern auch die Teilnahme an Schulungen mit anderen Themen gerechtfertigt ist, sofern dies zur Erfüllung der Tätigkeit als Vertrauensperson erforderlich ist. Die Autorin zeigt hier auch die prozessualen Besonderheiten des Eilverfahrens auf. |
Rechtsentscheidung des Veraltungsgerichts Bremen: Vertrauliche Mitteilungen von Beschäftigten an die Datenschutz-Aufsichtsbehörden |
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aus datenschutzbeauftragter-online.de, 02.09.2010 |
Informationsrecht des Personalrates; betriebliches Eingliederungsmanagement
aus lexetius.com, 23.06.2010
Zur Frage, ob das Unterrichtungsschreiben des Dienststellenleiters gemäß § 84 Abs. 2 Satz 3 SGB IX nur mit Zustimmung der betroffenen Person dem Personalrat zur Kenntnis gebracht werden kann...
BVerwG, Beschluss vom 23. 06. 2010 - 6 P 8.09.
Kündigung:
Betriebliches
Eingliederungsmanagement
(eingestellt am 09.06.10)
Der Fall: Streitgegenstand ist eine krankheitsbedingte
Kündigung. Die Beklagte betreibt
ein Krankenhaus, in dem die Klägerin als Arbeiterin im "Zentralen Hausdienst" beschäftigt
ist. Letztere fehlte wiederholt
aufgrund eines Schulter-Arm-Syndroms
und eines physischen Erschöpfungssyndroms.
Bundesarbeitsgericht,
Urteil vom 10.12.2009 - 2 AZR 400/08...
in: Betriebsrat [dbr] 06/2010
(PDF-Datei, 422 kb)
Ausgewählte Entscheidungen
deutscher Gerichte zum
Antidiskriminierungsrecht
Weiterlesen... (PDF-Datei, 308 kb)
Zusammenfassung ausgewählter EuGH-Entscheidungen zum Antidiskriminierungsrecht ab dem Jahr 2000 Weiterlesen... (PDF-Datei, 253 kb)
Die AGG-Beschwerdestelle
Handlungsmöglichkeiten des Personalrats
(eingestellt am 27.04.10)
Das AGG schreibt vor, dass Beschäftigte sich beschweren können, wenn sie sich diskriminiert fehlen. Auch wenn der Personalrat bei vder Einrichtung der Beschwerdestelle nicht mitbestimmt, kann er das Beschwerdeverfahren mitgestalten.
Ab Seite 2 ist der Artikel zu lesen!
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in: DER PERSONALRAT 02/2010
(PDF-Datei, 148 kb)
Deutsche Post diskriminiert Bewerber: Über 5.000 Euro Schadensersatz
aus lexisnexis.de, 20.04.2010
Erstens: Bewerbungsverfahren sind mitbestimmungspflichtig. Zweitens: Der Betriebsrat hat auf die Beachtung der zum Schutze von Arbeitnehmern geltenden Gesetze zu achten. Drittens: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist ein solches Gesetz. Letzteres wird spätestens klar bei der Betrachtung dessen, was unlängst das Arbeitsgericht Hamburg (Urteil vom 24.02.2010 - 25 Ca 282/09) zu entscheiden hatte...
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Urteil vom Landesarbeitsgericht; Surfen am Arbeitsplatz ist nicht zwingend ein Kündigungsgrund
aus pcgameshardware.de, 19.04.2010
Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschied in einem aktuellen Urteil, dass die private Nutzung des Internets kein automatischer Kündigungsgrund ist. Der angeklagten Person wurde vorgeworfen, während der Arbeitszeit im Internet privat gesurft zu haben...
Landesarbeitsgericht Mainz, Urteil vom 26.02.2010 - 6 Sa 682/09...
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Arbeitsrecht: Deutsche Kündigungsfristen verstoßen gegen EU-Recht - Verbot der Diskriminierung wegen des Alters
aus haufe.de, 19.01.2010
Im deutschen Arbeitsrecht müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen geändert werden. Der Europäische Gerichtshof entschied am 19. Januar in Luxemburg, dass die bisher geltende Regelung, wonach bei den Kündigungsfristen die Beschäftigungszeiten erst vom 25. Lebensjahr an berücksichtigt werden, gegen das EU-Recht verstoße.
EuGH, Urteil vom 19.01.20010 - C-555/07.
Anforderungen an das BEM gemäß § 84 II SGB IX
aus rechtsanwalt-karlsruhe.com, 10.12.2009
Das Gesetz (§ 84 II SGB IX) schreibt für das BEM weder bestimmte Mittel vor, noch beschreibt es bestimmte Ergebnisse, die das Eingliederungsmanagement haben muss oder nicht haben darf. Es besteht keine Verpflichtung, eine Verfahrensordnung aufzustellen.
BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 10.12.2009 - 2 AZR 198/09.
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Richter erklären Tarifverträge zur Zeitarbeit für unwirksam
aus handelsblatt.com, 08.12.2009
BERLIN. Die christlichen Zeitarbeits-Gewerkschaften können nach einem Beschluss des Berliner Landesarbeitsgerichts keine Tarifverträge mit Arbeitgebern abschließen. Dies hat das Gericht gestern in zweiter Instanz entschieden. Es bestätigte damit ein Urteil des Arbeitsgerichts Berlin...
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Arbeitgeber darf Weihnachtsgeld nicht einfach ändern
aus sueddeutsche.de, 07.12.2009
Erfurt/Hamm - Haben Arbeitnehmer jahrelang Weihnachtsgeld bekommen, darf der Arbeitgeber es ihnen nicht plötzlich verweigern. Wurde das Geld dreimal ohne Vorbehalte gezahlt, gilt das als gängige betriebliche Praxis. Dann haben Beschäftigte einen Anspruch darauf, es auch weiterhin zu erhalten. Das kann der Arbeitgeber nicht einfach durch eine Betriebsvereinbarung ändern, wie das Bundesarbeitsgericht in Erfurt geurteilt hat (Az.: 10 AZR 483/08). Darauf weist die Fachzeitschrift «der betriebsrat» hin...
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Verfallsklauseln bei Lohnnachforderungen zulässig
aus ruhrnachrichten.de, 09.09.2009
Mainz - Wartet ein Arbeitnehmer mit berechtigten Lohnnachforderungen zu lange, geht er leer aus. Denn nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz sind sogenannte Verfallsklauseln in Tarifverträgen zulässig. Eine Ausnahme gelte nur, wenn der Arbeitgeber "treuwidrig" den Mitarbeiter immer wieder vertröstet oder zugesagt habe, er werde auch noch nach Ablauf der Frist zahlen (Aktenzeichen: 9 Sa 697/08).
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Jüngere Arbeitnehmer dürfen im Tarifvertrag nicht beim Gehalt benachteiligt werden
eingestellt am, 25.08.2009
Eine tarifliche Regelung, wonach sich die Höhe der Grundvergütung nach Lebensaltersstufen bemisst, ist wegen unmittelbarer Benachteiligung auf Grund des Alters nach den §§ 1 und 3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes unwirksam.
Dies geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgericht Frankfurt hervor (Urteil vom 22.04.2009 - 2 Sa 1689/08)
"Bitte nur Berufsanfänger!" – Altersdiskriminierung in Stellenanzeigen - Betriebsrat geht gegen den Arbeitgeber vor
aus haufe.de, 21.08.2009
Interne Stellenausschreibungen, die sich nur an Berufsanfänger richten, können eine unzulässige mittelbare Altersdiskriminierung darstellen. Gegen solche Ausschreibungen kann auch der Betriebsrat gegen den Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht vorgehen.
BAG, Beschluss vom 18.8.2009 - 1 ABR 47/08.
Bestimmtheitserfordernis des § 253 Abs 2 Nr 2 ZPO - Mitbestimmung bei betrieblichem Eingliederungsmanagement
aus bundesarbeitsgericht.de, 18.08.2009
Die Beteiligten streiten über Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats beim betrieblichen Eingliederungsmanagement iSv. § 84 Abs. 2 SGB IX. 2 Die Arbeitgeberin ist eine Privatkundenbank mit mehreren Standorten in der Bundesrepublik Deutschland.
BUNDESARBEITSGERICHT Beschluß vom 18.08.2009 - 1 ABR 45/08.
Forum B Diskussionsbeitrag Nr. 14/2009:
Anmerkungen zu Beginn und Dauer der Verpflichtung ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen (Zitiervorschlag: Gagel, Dr. A. „Anmerkungen zu Beginn und Dauer der Verpflichtung ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen“ in Diskussionsforum B, Beitrag 14/2009 auf www.iqpr.de)
eingestellt am, 04.08.2009
Der Autor bespricht hier ein Urteil des Arbeitsgerichts Berlin vom 29.01.2009, nach dessen Kernaussage ein betriebliches Eingliederungsmanagement schon dann ansetzen muss, wenn erkennbar wird, dass der Arbeitnehmer seine bisherige Tätigkeit nicht mehr wird ausüben können. Das BEM ist nicht mit einer einmaligen Prüfung der beruflichen Einsatzmöglichkeiten beendet, sondern es muss vielmehr dauernd beobachtet werden, ob sich aufgrund betriebsinterner Veränderungen oder Veränderungen in der beruflichen Qualifikation andere Einsatzmöglichkeiten ergeben. Nach der Rechtsprechung des Arbeitsgerichts Berlin kann daher die Verhältnismäßigkeit einer Kündigung nur dann bejaht werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass auch bei rechtzeitiger Durchführung eines BEM keine Erfolgsaussichten bestanden hätten. Der Autor schließt hieraus, dass ein BEM erst Beendet ist, wenn der Arbeitnehmer eingegliedert ist, oder aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet.
Weiterlesen in der PDF, 59 kb
Krankheitsbedingte Kündigung - dauernde Leistungsunfähigkeit - Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements - Weiterbeschäftigungsmöglichkeit nach erfolgreicher Umschulung
aob-bremen.de, 04.08.2009
Das Arbeitsgericht Berlin stellt die Unwirksamkeit eienr krankheitsbedingten Kündigung fest, weil der Arbeitgeber seinen Beweis- und Darlegungspflichten nicht nachgekommen ist. Er dürfe sich nicht durch die fehlende Durchführung eines BEM beweis- und darlegungsrechtliche Vorteile verschaffen. Es sei vielmehr von vornherein ein umfassender konkreter Sachvortrag des Arbeitgebers erforderlich, weshalb eine Weiterbeschäftigung auf einem leidensgerechten Arbeitsplatz zu den bisherigen oder geänderten Arbeitsbedingungen nicht möglich ist. Das Gericht stellt auch fest, dass ein BEM zeitnah nach dem Erreichen der 6-Wochenfrist durchzuführen ist (vgl. Rdnr. 30). Das Urteil des Arbeitsgerichts Berlin ist zur Revision beim Landesarbeitsgericht Berlin zugelassen...
Urteil vom ArbG Berlin, 29.01.2009 – 33 Ca 16090/08 - Langfassung -
Zur Frage ob der Personalrat bzw. Betriebsrat ein Informationsrecht hat, wenn Beschäftigte die Voraussetzung von § 84 Abs. 2 SGB IX erfüllen
aob-bremen.de, 03.08.2009
Die Frage, ob der Personalrat bzw. Betriebsrat ein Informationsrecht hat, wenn Beschäftigte die Voraussetzung von § 84 Abs. 2 SGB IX erfüllen, wird in der Rechtsprechung noch uneinheitlich entschieden. Begrenzt das Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen das Informationsrecht der Interessenvertretung?
In dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom November 2008 zeichnet sich jetzt die Tendenz ab, dass wohl ein Informationsrecht des Personal- oder Betriebsrats darüber besteht, wer die Voraussetzungen des BEM erfüllt, darüber hinausgehende Information und Beteiligung der Interessenvertretung werden jedoch von der Zustimmung des betroffenen Beschäftigten abhängig gemacht...
Oberwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20.11.2008 – OVG 60 PV 9.07. - Langfassung -
Kampagne Emmely: Die Klassenjustiz schlägt zurück!
aus scharf-links.de, 30.07.2009
Es war zu erwarten: Die bundesweite Berichterstattung zum sog. Fall „Emmely“ konnte durch die offizielle Rechtsprechung nicht unkommentiert bleiben. Dass Richter und „herrschende Meinung“ kein Verständnis für die Solidarität zugunsten der Verkäuferin „Emmely“ haben würden, war klar. Immerhin handelte es sich bei dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin gegen die bei „Kaisers“ entlassene Kollegin Emmely in der Tat um eine seit gut 54 Jahren gefestigte Rechtsprechung handelt...
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«Emmely»-Kündigung geht in die höchste Instanz
aus sueddeutsche.de, 28.07.2009
Erfurt - Der Fall der gekündigten Berliner Supermarkt- Kassiererin «Emmely» geht in die höchste Instanz beim Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. Es ließ am Dienstag wegen grundsätzlicher Bedeutung ein Revisionsverfahren zu (Az.: 3 AZN 224/09)...
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Wenn Praktikanten zu Arbeitnehmern werden - Mit dem Ziel einer Festanstellung lassen sich Studienabgänger monatelang von begehrten "Ausbildern" ausbeuten
aus welt.de, 27.07.2009
In vielen attraktiven Branchen herrscht die Unsitte, Praktikanten "auszubeuten". Gegen eine geringe oder auch gar keine Vergütung werden sie wie Vollzeitarbeitskräfte eingesetzt. Doch immer wieder schieben Gerichte dem einen Riegel vor. Erst Ende letzten Jahres hatte das Arbeitsgericht Kiel (Urteil vom 19.11.2008, Az: 4 Ca 1187d/08) einem ehemaligen Praktikanten im Nachhinein mehr als 10 000 Euro für seine "Praktikum" zugesprochen. Die Entscheidung ist inzwischen rechtskräftig...
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Schlecht informiert - Urteil zu Siemens (BenQ)
aus sueddeutsche.de, 23.07.2009
Gerichtsurteil mit Tragweite: Siemens muss ehemalige BenQ-Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Sie sind nicht ausreichend über den Verkauf der Tochterfirma informiert worden - eine späte Genugtuung. Für Michael Gerber ist das Urteil des Bundesarbeitsgerichts eine späte Genugtuung. Der 59-Jährige kämpft seit fast drei Jahren um seinen Job. Jetzt hat ihm das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 23. Juli 2009 - 8 AZR 357/08 - recht gegeben...
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Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei Errichtung und Ausgestaltung einer Beschwerdestelle nach dem AGG
aus badische-zeitung.de, 23.07.2009
Der erste Senat des Bundesarbeitsgerichts hat nunmehr über die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei Einführung einer Beschwerdestelle nach AGG entschieden. Trotz Abweisung der Rechtsbeschwerde eines örtlichen Betriebsrates - nach Auffassung des BAG ist in der entschiedenen Fallkonstellation der Gesamtbetriebsrat zuständig - hat das BAG festgestellt, dass der Betriebsrat bei der Einführung und Ausgestaltung des Verfahrens im Rahmen der Beschwerdestelle, in dem Arbeitnehmer ihr Beschwerderecht nach dem AGG wahrnehmen können, mitzubestimmen hat...
Bundesarbeitsgericht, Beschluß vom 21. Juli 2009 - 1 ABR 42/08...
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Fristlose Kündigung eines Admins nach unrechtmäßiger Weitergabe von Daten 
(eingestellt am 27.04.10)
Rechtswirksamkeit einer fristlosen Kündigung sowie die Entfernung zweier Abmahnungen aus der Personalakte des Klägers.
Der am 00.00.0000 geborene Kläger ist seit 1. Juli 1996 bei der Beklagten als haustechnischer Revisor zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von zuletzt 4.133,03 € beschäftigt. Sein Aufgabengebiet erstreckte sich zuletzt auch auf die Funktion eines Systemadministrators...
LAG München, Urteil vom 08.07.2009 - 11 Sa 54/09
Weiterlesen... (PDF-Datei, 69 kb)
Mithören von Telefongesprächen - Beweisverwertungsverbot 
(eingestellt am 27.04.10)
Ermöglicht bei einem Telefongespräch einer der Gesprächspartner einer im Raum befindlichen weiteren Person zielgerichtet, das Gespräch heimlich mitzuhören, indem er z.B. den Raumlautsprecher des Telefons anstellt oder das Gerät vom Ohr weghält, verletzt er das Persönlichkeitsrecht des Gesprächspartners.BUNDESARBEITSGERICHT, Urteil vom 23.04.2009, 6 AZR 189/08...
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Filialbetriebsrat hat Anspruch auf Internetzugang
aus business-on.de, 31.03.2009
Stuttgart - Arbeitgeber müssen auch dem Betriebsrat einer Unternehmensfiliale
einen Internetzugang zur Verfügung stellen. Ohne das Internet könnten
sich Arbeitnehmervertreter kaum aktuell über Gesetzesänderungen und
neue Urteile der Arbeitsgerichte informieren.
LAG Baden-Württemberg, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 12
TaBV 17/08...
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Bezahlter Urlaub auch bei langer krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit
aus igmetall-bayern.de, 27.03.2009
Urlaub, der wegen Krankheit nicht genommen werden konnte, war nach
bisheriger ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts längstens
bis zum 31. März des Folgejahres übertragbar. In einem aktuellen
Urteil hat das Bundesarbeitsgericht diese Rechtsprechung jetzt geändert:
Damit setzten die Erfurter Richter ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs
(EuGH) vom 20. Januar dieses Jahres um und gaben ihre bislang gegenteilige
Rechtsprechung auf. Dabei begrenzte das BAG den Schutz aber auf den gesetzlichen
Mindesturlaub (Az:
9 AZR 983/07)...
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Gewerkschaftsbonus in Tarifverträgen zulässig
aus igmetall-bayern.de, 20.03.2009
Ohne Gewerkschaftsmitglieder gäbe es keine Tarifverträge,
aber auch Nichtmitglieder profitieren von dem, was die Gewerkschaften erkämpft
haben. Ob in Tarifverträgen auch Regelungen festgeschrieben werden dürfen,
die nur Gewerkschaftsmitglieder begünstigen, war lange Zeit juristisch
strittig. Jetzt hat das Bundesarbeitsgericht die Zulässigkeit „einfacher
Differenzierungsklauseln“ bestätigt...
(Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. März 2009 - 4
AZR 64/08).
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Interessante Urteile des BAG
vom 21.03.2009
- Keine Zeitgutschrift bei Tätigkeit als ehrenamtlicher
Richter während der Gleitzeit
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 22.01.2009 - 6 AZR 78/08
- Gewerkschaftswerbung per E-Mail
Bundesarbeitsgericht, vom 20.01.2009 - 1 AZR 515/08
- Ungleichbehandlung - eingetragene Lebenspartnerschaft– Hinterbliebenenrente
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 14.11.2008 - 3 AZR 20/07
- Schriftlichkeit - Mitbestimmung bei Umgruppierung -
Zustimmungsverweigerung in Textform - § 99 - § 126b BGB
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.12.2008 - 1 ABR 79/07
- Anspruch auf Arbeitszeitverlängerung, Teilzeit
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom vom 16.09.2008 - 9 AZR 781/07
- Einigungsstellenspruch - Videoüberwachung – Verhältnismäßigkeit
Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 28.08.2008 - 1 ABR 16/07 und viele weitere Urteile...
in SoliSeminar-Ausgabe 03/2009
als PDF-Datei, 1,3 MB
Kündigungsschutz und Altersdiskriminierung
aus Bundesarbeitsgericht, 23.02.2009
Die Diskriminierungsverbote
des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (§§ 1 - 10 AGG) finden
im Rahmen des Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzgesetz
Anwendung. Eine Kündigung, die ein Diskriminierungsverbot verletzt,
kann daher sozialwidrig und damit unwirksam sein (§ 1 KSchG).
BAG,
Urteil vom 06.11.2008 - 2 AZR 701/07
Förderung der Bewerbung von Frauen keine Diskriminierung
aus anwaltauskunft.de, 13.02.2009
Düsseldorf/Berlin - Ein Hinweis in Stellenanzeigen, dass
Bewerbungen von Frauen besonders willkommen seien, ist nicht unbedingt
eine Benachteiligung männlicher Bewerber. Voraussetzung ist, dass
in der für die Stelle maßgeblichen Vergleichsgruppe Frauen unterrepräsentiert
sind. Über ein entsprechendes Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf
vom 12. November 2008 (AZ: 12 Sa 1102/08) informiert die Arbeitsgemeinschaft
Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV)...
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Landesarbeitsgericht weist Diskriminierungsklage bei Sony BMG ab - Streit um Aussagekraft von Statistiken
aus 123recht.net, 12.02.2009
Berlin-Brandenburg - Die Richter beim Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg
sind sich offenbar uneinig über die Aussagekraft von Statistiken bei Diskriminierungsklagen.
Die Aussagekraft sei eher "begrenzt", heißt es in einem am Donnerstag
verkündeten Urteil des Zweiten LAG-Senats. Er widersprach damit einem Urteil
des 15. Senats und wies die Beförderungsklage einer Mitarbeiterin des Musikriesen
Sony-BMG ab. (Az: 2 Sa 2070/08)...
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AGG: Fluggesellschaft muß Bordrollstuhl mitführen
aus hwelt.de, 10.02.2009
Hamburg - Das Amtsgericht Hamburg hat in einem
Eilverfahren die Rechte behinderter Flugpassagiere gestärkt: Sie haben
ein Recht auf Zugang zur Bordtoilette. Der Kieler Kay Macquarrie hat vor
dem Amtsgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Fluglinie
KLM erwirkt...
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Helios-Klinikum erleidet mit Kündigung Schiffbruch - Arbeitsgericht: Häufig kranke Klinikum-Mitarbeiterin muss weiterbeschäftigt werden
aus wz-newsline.de, 07.01.2009
Krefeld. Das Helios-Klinikum ist am Dienstag mit der fristlosen Kündigung
einer Reinigungskraft vor dem Arbeitsgericht gescheitert. Dem Arbeitgeber waren
die hohen Fehlzeiten der Arbeitnehmerin ein Dorn im Auge – aus Krankheitsgründen
hatte die Beschäftigte Jahr für Jahr stets eine dreistellige Zahl an
Arbeitstagen gefehlt...
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Die diskriminierende Kündigung und der Kündigungsschutz - ein 'Glücksfall' für die Arbeitnehmer?
aus pr-inside.com, 03.01.2009
Mehr und mehr Arbeitnehmer machen vor den Arbeitsgerichten geltend,
dass die ihnen gegenüber ausgesprochene Kündigung unwirksam sei,
weil die Kündigung sie wegen ihres Alters, ihres Geschlechts oder sonstiger
Merkmale diskriminiere.
(BAG, Urteil v. 6.11.2008, 2
AZR 701/07)...
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Casino Berlin muss Entschädigung wegen Diskriminierung zahlen
aus kobinet-nachrichten.org, 08.10.08
Berlin - Das Casino Berlin muss eine Entschädigung
wegen Diskriminierung an einen HIV-positiven Mitarbeiter zahlen. Das hat
das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem gestern mitgeteilten
Berufungsurteil entschieden...
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Betriebliches Eingliederungsmanagement - Kündigung - Beteiligung des BR
Versäumt der Arbeitgeber im Vorfeld einer krankheitsbedingten Kündigung die ordnungsgemäße Durchführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements, so kann dies zur Sozialwidrigkeit der Kündigung führen.
Arbeitsgericht Marburg Az.: 2 Ca 466/07
Anspruch auf Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
aus Bundesarbeitsgericht.de, 25.08.2008
Der Arbeitgeber hat nach § 5 Abs. 1 ArbSchG durch eine Beurteilung
der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung
zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich
sind. Der Kläger verlangt die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
nach bestimmten Kriterien und Methoden, hilfsweise die Ausübung
des Initiativrechts der Beklagten gegenüber
dem Betriebsrat.
Arbeitsrecht: AGG - Ungleichbehandlung wegen des Lebensalters bei Stellenausschreibungen - Unterlassungsanspruch des Betriebsrates
aus perspektive-mittelstand.de, 25.08.2008
Das LAG Hessen hat in einer jüngeren Entscheidung festgestellt,
dass dem Betriebsrat im Falle der Ungleichbehandlung wegen
des Lebensalters bei Stellenausschreibungen ein Unterlassungsanspruch zusteht.
In seinem Beschluss stellt das LAG Hessen fest, dass der Betriebsrat bei
groben Verstößen gegen die §§ 11, 7, 1 AGG gemäß §§ 17
II AGG, 23 III BetrVG einen Unterlassungsanspruch gegen den Arbeitgeber
hat.
Quelle: LAG Hessen, Beschluss vom 06.03.2008 - 9 TaBV 251/07
Krankenrückkehrgespräche und BEM
Zum Ablöseprinzip bei Betriebsvereinbarungen
Im Artikel lesen Sie
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wie sich Krankenrückkehrgespräche und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) unterscheiden
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wann Krankenrückkehrgespräche die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten verletzen
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warum das BEM unter Mitbestimmung des Betriebsrats die bessere Lösung darstellt
in:
AiB 7-8/2008
(PDF-Datei, 1,8 MB)
Forum B Diskussionsbeitrag Nr. 13/2008: Krankenrückkehrgespräche durch das Betriebliche Eingliederungsmanagement abschaffen: Zum Ablöseprinzip bei Betriebsvereinbarungen
Der Beitrag von Eberhard Kiesche im Diskussionsforum B des Instituts
für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (Köln) behandelt eine in der Rechtspraxis immer wieder umstrittene Frage: das Verhältnis zwischen Betrieblichem Eingliederungsmanagement (BEM) und dem aus der Zeit vor dem BEM stammenden Instrument „Krankenrückkehrgespräch“. Aus Betriebsratsperspektive stellt Dr. Kiesche die Zusammenhänge dar und vertritt unter anderem die These, dass Krankenrückkehrgespräche seit Inkrafttreten des § 84 Abs. 2 SGB IX zumindest teilweise unzulässig sind. In der Folge werden Möglichkeiten aufgezeigt, bestehende Betriebsvereinbarungen zu Krankenrückkehrgesprächen
durch Vereinbarungen zum BEM zu ersetzen.
in:
Forum B Diskussionsbeitrag Nr. 13 vom Juli 2008
(PDF-Datei, 69 kb)
Verhaltensbedingte / Krankheitsbedingte Kündigung
Betriebliches Eingliederungsmanagements (BEM)
Die Durchführung des Präventionsverfahrens nach § 84
SGB IX ist keine
formelle Wirksamkeitsvoraussetzung für den Ausspruch einer Kündigung
gegenüber einem schwerbehinderten Menschen. Das Erfordernis eines betrieblichen
Eingliederungsmanagements nach § 84
Abs. 2 SGB IX besteht für alle Arbeitnehmer, nicht nur für behinderte
Menschen.
in: AiB
(PDF-Datei, 103 kb)
Stärkung der Informationsrechte des Betriebsrates in Fragen der Entlohnung
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in 2006 (Beschluß vom 10.10.2006 - 1 ABR 68/05) über den Unterrichtungsanspruch gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG die Informationsrechte des Betriebsrates in Fragen der Entlohnung gestärkt.
Gerade im Bereich der Entlohnung (hier Zulagen) hat der Betriebsrat Aufgaben und Mitbestimmungsrechte und kann § 80 Abs. 2 Satz 1 BetrVG (Unterrichtungsanspruch) nutzen, um speziell auf Zulagen, Eingruppierung und Entlohnung bezogene Informationen vom Arbeitgeber zu fordern. Dieser muss die Informationen dann auch schriftlich geben. Der Unterrichtsanspruch wird auch nicht durch das Einblicksrecht gemäß § 80 Abs. 2 Satz 2, 2. Halbsatz BetrVG verdrängt (Leitsatz).
Der Betriebsrat kann insofern vom jeweiligen Arbeitgeber z. B. verlangen, dass ihm die Entlohnungsstruktur nach Alter und Geschlecht der Beschäftigten aufschlüsselt wird, damit er die Einhaltung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) überwachen kann.
Schlussfolgerung aus dem Beschluss: Der Betriebsrat macht die Überwachung des Gleichbehandlungsgrundsatzes bei der Entlohnung gemäß § 75
Abs. 1 BetrVG i. V. mit § 80 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG demnächst zum wichtigen Thema und wird seinen Informationsanspruch nach § 80 Abs. 2 Satz 1 BetrVG intensiv nutzen. Das eingeschränkte Einblicksrecht in die Bruttolöhne und –gehälter in § 80
Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz begrenzt nach dieser BAG-Entscheidung nicht
den Betriebsrat in seinen Informationsrechten.
Ausführlicher wird die Thematik von Rudolf Buschmann, Kassel, in RdA 1/2008, S. 38 – 41
dargestellt.
Videoüberwachung
Im Einzelhandel werden, wie aktuell vielfach belegt, Mitarbeiter heimlich überwacht,
durch Detektive und mit dem Einsatz von Videoanlagen. Es ist daran zu
erinnern, dass das Bundesarbeitsgericht (BAG) in 2 Entscheidungen von
zwei Senaten sehr strenge Maßstäbe an die Rechtmäßigkeit
von Videoüberwachung stellte (Entscheidungen vom 29.6.2004 – Poststelle
- und 27.3.2003 - Pfandflaschen). Heimliche Videoüberwachung ist
prinzipiell verboten. Nur in einer notwehrähnlichen Situation kann
es dazu kommen, dass Beweismittel wie heimliche Videoaufzeichnungen dann
vom Arbeitgeber noch vor Gericht genutzt werden dürfen. Ansonsten
herrscht ein Beweisverwertungsverbot. Die beiden Entscheidungen verdeutlichen
heutzutage erschreckend, wie extrem bei Lidl außerhalb der Rechtsordnung
gehandelt und wie tief dabei das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten
verletzt wurde. Der folgende Aufsatz von Matthias Wilke (dtb
Kassel) zur Rechtsprechung des BAG führt in die Argumentation
des BAG zur Videoüberwachung ein.
in:
RdV 03/2005
(PDF-Datei, 125 kb)
Bundesverfassungsgericht: Eilantrag in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" teilweise
erfolgreich
vom 19.03.2008
Das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung
vom 21. Dezember 2007 dient unter anderem dazu, die Richtlinie der Europäischen
Union über die Vorratsdatenspeicherung in deutsches Recht umzusetzen.
Zu diesem Zweck enthält sein Art. 2 Änderungen des Telekommunikationsgesetzes
(TKG). Gegenstand der von acht Bürgern erhobenen Verfassungsbeschwerde
sind die neu geschaffenen §§ 113a, 113b TKG. § 113a TKG
regelt die Speicherungspflicht für Daten...
Weiterlesen
bei www.bundesverfassungsgericht.de
Volltext BVerG, Beschluss, vom 11. März 2008 - 1 BvR 256/08
Bundesverfassungsgericht: Hessische und schleswig-holsteinische
Vorschriften zur automatisierten Erfassung von Kfz-Kennzeichen nichtig
vom 11.03.2008
Die Verfassungsbeschwerden mehrerer Kraftfahrzeughalter gegen
polizeirechtliche Vorschriften in Hessen und Schleswig-Holstein, die zur
automatisierten Erfassung der amtlichen Kfz-Kennzeichen ermächtigen (vgl. Pressemitteilung
Nr. 94 vom 27. September 2007), waren erfolgreich. Der Erste Senat des
Bundesverfassungsgerichts hat mit Urteil vom 11. März 2008 die angegriffenen
Vorschriften für nichtig
erklärt, da sie das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Beschwerdeführer
in seiner Ausprägung als Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung
verletzen.
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bei www.bundesverfassungsgericht.de
Volltext BVerG, Urteile vom 11.03.2008 - 1 BvR 2074/05 und - 1 BvR 1254/07
Bundesverfassungsgericht: Vorschriften im Verfassungsschutzgesetz
NRW zur Online-Durchsuchung und zur Aufklärung des Internet nichtig
vom 27.02.2008
Die Verfassungsbeschwerden einer Journalistin, eines Mitglieds
des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Partei DIE LINKE und dreier
Rechtsanwälte
gegen Vorschriften des Verfassungsschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen (vgl.
Pressemitteilung Nr. 82/2007 vom 27. Juli 2007) sind, soweit sie zulässig
sind, weitgehend begründet. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts
hat mit Urteil vom 27. Februar 2008 die Vorschriften zur Online-Durchsuchung
sowie zur Aufklärung des Internet für verfassungswidrig und nichtig
erklärt...
Weiterlesen bei www.bundesverfassungsgericht.de
Volltext BVerG, Beschluss vom 27.02.2008 - 1 BvR 370/07 und - 1 BvR 595/07
AGG: Entschädigungszahlung wegen Benachteiligung wegen
der Religion
vom 05.02.2008
Das Arbeitsgericht Hamburg hat in einer Entscheidung vom 4. Dezember 2007
(Aktenzeichen 20 Ca 105/07) die Arbeitgeberin zur Zahlung einer Entschädigung
gemäß § 15 Abs. 2 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)
in Höhe von 3 Monatsverdiensten verurteilt, weil sie die Bewerberin
im Einstellungsverfahren wegen ihrer Religion benachteiligt habe.
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BAG-Urteil zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)
Krankheitsbedingte Kündigung - betriebliches Eingliederungsmanagement
Endlich ist die Langfassung des Bundesarbeitsgericht-Urteils vom 12. Juli. 2007 – 2 AZR 716/06 da.
In dem konkreten Sachverhalt ging es vor allem um die Frage, ob vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchgeführt werden muss, damit die Kündigung wirksam wird.
Zwar hält das BAG fest, dass BEM keine Wirksamkeitsvoraussetzung
für eine krankheitsbedingte Kündigung sei. Aber: § 84
Abs. 2 SGB IX sei auch keine Vorschrift, die in jedem Fall folgenlos
bleibe. Durch die Durchführung eines BEM könne erkannt werden,
ob es mildere Mittel als die Kündigung gebe. Die Regelung des § 84
Abs. 2 SGB IX stelle eine Konkretisierung des dem gesamten Kündigungsschutzrecht
innewohnenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes dar. Eine
Kündigung ist also nur erforderlich (ultima ratio), wenn sie nicht
durch mildere Maßnahmen zu vermeiden ist. Zudem stellt das BAG
fest, dass das BEM für alle Beschäftigten gelte und dass Arbeitgeber
künftig mit einer verschärften Darlegungs- und Beweispflicht
rechnen müssen, wenn sie krankheitsbedingt kündigen wollen.
Das Urteil ist bahnbrechend und führte bereits seit Juli 2007 dazu,
dass Arbeitgeber endlich ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen und § 84
Abs. 2 SGB IX verstärkt umsetzen mussten. Betriebs- und Personalräte
sind gefordert.
Weiterlesen bei www.bag.de
Ruhepausen in sozialen Einrichtungen
Gesetzlich garantierte Ruhepausen in sozialen Einrichtungen
wie Krankenhäuser,
Altenheime, Werkstätten für behinderte Menschen oder Kindertagesstätten
sind von besonderer Bedeutung und großem Wert für die Beschäftigten.
Oftmals macht es den Arbeitnehmern erhebliche Probleme, ihren rechtlichen
Anspruch auf Ruhepausen tatsächlich durchzusetzen.
Weiterlesen in Langfassung
Diskriminierung von Teilzeitbeschäftigten
Schlechtere Bezahlung von Mehrarbeit kann gegen Grundsatz der Entgeltgleichheit
verstoßen
vom 18.12.07
Erhalten Teilzeitbeschäftigte für Arbeitsstunden, die sie über
ihre individuelle Arbeitszeit hinaus bis zur Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten
leisten, eine schlechtere Bezahlung als die reguläre Vergütung
der Vollzeitbeschäftigten, so kann dies gegen den Grundsatz der Entgeltgleichheit
verstoßen. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Regelung (hier: im
deutschen Beamtenrecht) erheblich mehr weibliche als männliche Beschäftigte
betrifft.
Volltext EuGH-Urteil, vom 06.12.02007 - C-300/06
Bundesarbeitsgericht: Ansprüche wegen „Mobbing”
vom 25.10.2007
Weiterlesen beim BAG, Urteil vom 25. Oktober 2007 - 8 AZR 593/06
Arbeit auf Abruf nach § 12 Abs. 1 Satz 2 TZBfG und Urteil des BAG vom 07.12.2005 - 5 AZR 535/04
Inzwischen hat der 5. Senat des BAG in seiner Entscheidung vom 7.12.2005
- 5
AZR 535/04 diese Rechtsprechung verändert.
Nach dem BAG kann jetzt in einem vorformulierten Arbeitsvertrag vereinbart
werden, dass der AG die vom AN zu erbringende wöchentliche Arbeitszeit um
bis zu 25 % einseitig erhöhen und um bis zu 20 %
verringern kann. Dem stehe die Gesetzesbestimmung über Abrufarbeit
in § 12 Abs. 1 Satz 2 TzBfG nicht
entgegen.
Diese Abkehr von der bisherigen Rechtsprechung steht im Widerspruch zur
Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und zum Grundgesetz.[2] Was
kann der Betriebsrat in dieser Situation tun?
[1] Vgl. Holwe, Kossens, Pielenz, Räder, Teilzeit- und Befristungsgesetz, Basiskommentar; § 12 TzBfG , Rundnummer 15, Köln 2004, S. 87f
[2] Vgl. Decuppe, Utes, Arbeitszeitpolitik durch die Judikatur? Eine kritische Betrachtung der Entscheidung des BAG v. 7.12.2005, AuR 10/2006, 347ff
[3] NZA 1989, 184; Portal für den Betriebsrat mit Forum für Betriebsräte, "Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs 1 Nr 2 BetrVG über die Frage mitzubestimmen, ob Teilzeitkräfte zu festen Zeiten oder nach Bedarf beschäftigt werden sollen. Az: BAG 1 ABR 41/87 Urteilstext.
[4] DiAG-Info
Rechtsprechung zur Betriebsverfassung; "Mitbestimmungsrecht
bei Bedarfsarbeit; Leitsatz:
Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs 1 Nr 2 BetrVG über die
Frage mitzubestimmen, ob Teilzeitkräfte zu festen Zeiten oder
nach Bedarf beschäftigt werden sollen. Urteil: Az: BAG 1
ABR 41/87".
Kündigung von Admins nach unrechtmäßiger Weitergabe von Daten

(eingestellt am 27.04.10)
Öffnet ein Systemadministrator ohne Erlaubnis nicht an ihn gerichtete E-Mail, kann eine fristlose Kündigung gerechtfertigt sein. Die Parteien streiten um die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung der Beklagten. Er war mit umfassenden Zugriffsrechten ausgestattet, die ihm ermöglichten, den gesamten internen und externen E-Mail Verkehr der Beklagten einzusehen...
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