Beschäftigtendatenschutz hat aufgrund unzähliger Datenschutzskandale bei großen Unternehmen wie der Deutschen Bahn, Daimler, Lidl und dem WDR öffentlich an Bedeutung gewonnen. Aber reicht das?
Der folgende Beitrag behandelt aus Arbeitnehmersicht die relevanten Datenschutzfragen, die sich beim Outsourcing von Dienstleistungen ergeben, wenn diese mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Beschäftigtendaten verknüpft sind. U.a. werden der Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 BDSG, die Unterscheidung zwischen Auftragsdatenverarbeitung und Funktionsübertragung und Anforderungen an ein Kontrollkonzept bei der Auftragsdatenverarbeitung aus BR-Sicht behandelt. Mehr unter:
In letzter Zeit nehmen wieder Anfragen nach Telearbeit oder Home Office zu. Telearbeit ist noch immer ein Thema für die Interessenvertretungen. Im nachfolgenden Aufsatz wird dargestellt, welche Grundsatzfragen bei der Einführung von Telearbeit zu beantworten sind, welche rechtlichen und betriebspolitischen Handlungsmöglichkeiten Interessenvertretungen haben und welche Gestaltungsfelder der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Mehr:
Betriebs- und Personalräte stehen oft vor der Frage, welche Inhalte eine IKT-Vereinbarung (IKT - Informations- und Kommunikationstechniken) zum Arbeitnehmerdatenschutz aufweisen sollte, um die Rechte der Beschäftigten und ihrer Vertretungen zu stärken. Grundsätzlich bedarf das Verwenden von Personendaten im Arbeitsverhältnis der Erlaubnis, entweder durch ein Gesetz, eine (im Arbeitsverhältnis fragwürdige) Einwilligung des Betroffenen oder eine andere vorrangige Rechtsvorschrift – wie eben eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung. Welche datenschutzrechtlichen Vorgaben dabei zu beachten und welche arbeitsrechtlichen Klippen zu umschiffen sind, erläutert nachfolgende Artikel aus 6/2014. Mehr:
